Christy Funsch23



 

Tarifvertrag kurzarbeit urlaubsgeld

Wer zahlt an Feiertagen eine Entschädigung und wie hoch ist der Betrag? Arbeitszeiten, die gleichzeitig durch Kurzarbeit an einem Feiertag verloren gehen und für die an anderen Tagen als Feiertagen Kurzarbeitsgeld gezahlt wird, gelten als durch einen Feiertag verloren. (3) Folglich müssen die Vergütungen für Feiertage von den Arbeitgebern gezahlt und getragen werden; Die Bundesagentur für Arbeit zahlt für Feiertage keine Kurzarbeitsbeihilfe. Das Recht auf vollen Urlaub wird durch ein ganzes Jahr (oder genauer gesagt 11 Monate) erworben. Sie berechtigt den Mitarbeiter zu 28 Urlaubstage. Wochenenden sind in dieser Nummer enthalten. Nationale Feiertage während des Urlaubs sind nicht inbegriffen, noch werden sie bezahlt, wodurch die tatsächliche Urlaubszeit verlängert wird (Art. 120 Arbeitsgesetzbuch). Wenn ein Nationalfeiertag an einem Samstag oder Sonntag stattfindet, werden diese Tage durch zusätzliche Feiertage am folgenden Tag nach dem Nationalfeiertag kompensiert. Die Höhe des Urlaubsgeldes hängt davon ab, ob der jeweilige Arbeitnehmer ohne den Feiertag Vollzeit oder reduzierte Arbeitszeiten nach dem Kurzarbeitsplan gearbeitet hätte. Hätte der Arbeitnehmer in der Regel Vollzeit am Feiertag gearbeitet, erhält er auch eine Feiertagsvergütung in Höhe der Regelvergütung. Wäre dem Arbeitnehmer an diesem Tag auf der Grundlage des Kurzarbeitsplans eine arbeitszeitreduzierte Arbeitszeit zugeteilt worden, würde er dagegen nur in Höhe der Kurzarbeitsbeihilfe (möglicherweise erhöht durch Zusatzzahlungen, die der Arbeitgeber zusätzlich zur Kurzarbeitsbeihilfe leistet) eine Verkürzung der Arbeitszeit erhalten. In der Praxis gibt es oft keinen Unterschied zwischen den beiden Szenarien, da Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder Einzelvereinbarungen über die Durchführung von Kurzarbeit regelmäßig festlegen, dass das Urlaubsgeld in Höhe der Standardvergütung zu leisten ist.

Inwieweit sind Arbeitszeitkonten geschützt? Können sie noch in Kurzarbeitszeiten eingesetzt werden? In der Regel gilt die Einführung von Kurzarbeit als vermeidbar (und Kurzzeitzulage kann nicht in Anspruch genommen werden), wenn und soweit Arbeitszeitgutschriften von Arbeitgebern zur Überbrückung von Ausfallzeiten verwendet werden können. Nach den neuen Regeln für Kurzarbeit, die der Gesetzgeber im März 2020 als Reaktion auf die COVID-19-Krise eingeführt hat, besteht keine Notwendigkeit mehr, negative Arbeitszeitsalden aufzubauen. Grundsätzlich müssen jedoch alle positiven Arbeitszeitsalden, die dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen, zunächst gekürzt werden, bevor Kurzarbeitsgeld in Anspruch genommen werden kann. Es gibt eine Reihe von Ausnahmen von dieser Regel. Geschützt vor der Prioritätspflicht: Bei arbeitnehmerfinanzierten betrieblichen Altersversorgungssystemen auf der Grundlage einer aufgeschobenen Vergütungsvereinbarung nach Section 1a des Betriebsrentengesetzes hängt die Rechtslage vom Grad der Kurzarbeit ab. Wenn der Arbeitnehmer weiterhin zu reduzierten Arbeitszeiten arbeitet, erhält er auch weiterhin ein (ermäßigtes) Gehalt, das für eine Umwandlung in einen betrieblichen Rentenanspruch in Frage kommt. Die aufgeschobene Entschädigungsvereinbarung gilt weiterhin, es sei denn, die Parteien ändern oder setzen sie durch individuelle Vereinbarung aus. Wird dagegen die Arbeitszeit eines Arbeitnehmers während der Kurzarbeit auf Null reduziert, so wird auch sein Gehalt auf Null gekürzt, so dass ein Aufschub der Vergütung nicht mehr möglich ist.