Christy Funsch23



 

Tarifvertrag evangelische kirche westfalen

Corwin, der die Internationale Baptistenkirche Berlins leitet, nannte das Beispiel dieser Zusammenarbeit zwischen seiner eigenen Kirche und der dort dort dort beStäten BEFG-Kirche im Bezirk Steglitz. Die beiden Kirchen haben eine wunderbare 49-jährige Partnerschaft genossen, sagte Corwin. Die deutsche Kirche hat der internationalen Kirche seit ihren Anfängen Raum gegeben. Es besteht ein gutes Miteinander zwischen den beiden Gemeinden sowie eine persönliche Freundschaft zwischen den beiden Pastoren. Wie Martin hofft Corwin, dass sich in Zukunft engere Beziehungen zwischen der deutschen und der internationalen Kirche entwickeln werden. Ursprung. Während der Reformation wurden die lutherischen und calvinistischen Kirchen im Heiligen Römischen Reich als Staatskirchen auf territorialer Basis organisiert. Was zunächst eine Notlösung war, wurde später zur normalen Form der Kirchenregierung. So entstanden verschiedene Verwaltungssysteme durch weltliche Autoritäten (Fürsten, Städte). Hinzu kam die Trennung zwischen Lutherismus und Calvinismus, die im 19. Jahrhundert durch die Schaffung “Vereinter” Kirchen (doktrinäre oder administrative Vereinigungen lutherischer und calvinistischer Kirchen) in Preußen und einigen kleineren deutschen Staaten nur teilweise überwunden wurde.

Als sich die protestantischen Kirchen nach dem Zusammenbruch der Monarchie (1918) selbständig reorganisierten, bestand das Hauptproblem darin, ein gewisses Maß an nationaler Einheit mit territorialer und konfessioneller Unabhängigkeit zu verbinden. Ein eher schwacher Deutscher Evangelischer Kirchenbund (1922) wurde von einer zentralisierten Deutschen Evangelischen Kirche (1933) abgelöst, die jedoch durch den anschließenden Kampf gegen die Nazi-Penetration gelähmt wurde. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine zufriedenstellende Lösung gefunden. In ihrer Jahresversammlung im Mai genehmigte die BEFG diese Änderungen und begrüßte gleichzeitig 10 neue IBC-Kirchen als vollwertige oder assoziierte Mitglieder in der BEFG (einige IBC-Kirchen waren bereits Vollmitglieder). “Die direkte Form der Mitgliedschaft entspricht nicht nur den gesetzlichen Anforderungen”, sagte Stiba, “sondern fördert auch die Zusammenarbeit zwischen deutschen und internationalen Kirchen vor Ort.” Martin stimmte zu: “Viele Jahre lang gab es nur wenige Berührungspunkte; Die Kirchen IBC und BEFG führten ihre Ämter unabhängig voneinander durch. Die neue Situation bietet den Kirchen die Möglichkeit, sich in ihrer Arbeit zu stärken und zu ergänzen.” In diesem Sinne wird die neue Vereinbarung zwischen den beiden Gewerkschaften ein Eckpfeiler in der BeFG-Schwerpunkt — “Bunte Kirchen” — für die nächsten zwei Jahre sein “Wir wollen die kulturelle Vielfalt des Reiches Gottes erleben”, sagte Stiba.